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Poa

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Poa

Bd. 16, Sp. 53
Poa L. (Rispengras, Viehgras), Gattung der Gramineen, einjährige oder ausdauernde Gräser mit ziemlich großer, meist lockerer, selten ährenförmiger Rispe, kleinen, eiförmigen oder elliptischen, zwei- bis sechsblütigen Ährchen, spitzen Hüllspelzen und unbegrannten Deckspelzen. Etwa 100 Arten in allen gemäßigten und kalten Ländern. P. pratensis L. (gemeines Angergras, Wiesenrispengras, s. Tafel »Gräser III«, Fig. 6), ausdauernd, rasenbildend, mit unterirdischen Ausläufern, schmalen, flachen Blättern, findet sich weitverbreitet, bildet mit P. annua L. den grünen Rasenteppich auf Angern und ist als treffliches, nahrhaftes Untergras gleich gut für Schnitt und Weide. Es liebt gutes Erdreich und wird auf solchem bei Anlegung von Wiesen stets mit im Gemenge ausgesät. In Nordamerika ist es als Blaugras sehr geschätzt. Gebrauchswert der Samen 7 Proz. P. trivialis L. (gemeines Rispengras, s. Tafel »Gräser III«, Fig. 5) ist ausdauernd, rasenbildend, mit oberirdischen Ausläufern, grünen oder violettbunten Grasährchen, findet sich ganz allgemein verbreitet, besonders auf feuchtem Boden, ist ebenso trefflich zu verwerten wie das vorige und übertrifft an Futterwert alle andern Arten der Gattung. P. annua L. (kleines Angergras, Sommerrispengras, s. Tafel »Gräser III«, Fig. 8) ist einjährig, mit fingerhohen Blättern und handhohen Halmen; die Rispenäste gehen einzeln oder zu zweien von der Spindel aus. Es findet sich sehr verbreitet, erscheint namentlich auch als Unkraut in Gärten und überzieht kräftige Äcker mit dichtem Rasen. Es wird vom Vieh sehr gern gefressen, eignet sich aber nicht für die Kultur, weil der Same zu ungleichzeitig reist. P. flabellata Hook. (Dactylis caespitosa Forst., Festuca flabellata Lam., Tussockgras), auf den Falkland-, Feuerlandinseln und auf den Kerguelen, bildet riesige, 2 m hohe Rasen mit fächerförmig gestellten Blättern.
1881 Zeichen · 30 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Poa

    Goethe-Wörterbuch

    Poa botan Gattungsbezeichnung; ‘P. plana’: Rispengras, wohl für Poa pratensis, Wiesenrispengras, aus der Familie der Süß…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Poa

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Poa , lat., Pflanzengattung aus der Familie der Gräser, mit zahlreichen Arten, z.B. P. annua , u.a. auf dem Pflaster men…

  3. Spezial
    poa

    Ladinisch-Deutsch (Mischí)

    poa [pǭa] interj. (sce) ja, jawohl.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit poa

36 Bildungen · 36 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

poa‑ als Erstglied (30 von 36)

Poaciten

Herder

Poaciten , versteinerte Gräser.

Poäng

RhWB

poa·eng

Poäng frz. point als poę·ŋ., pu-, Pl. -ę·ŋ.ks Barm , Elbf , Düss-Stdt , Kref-Stdt , Köln-Stdt , Aach-Stdt m.: 1. Punkt, in der Wend.: Om P. …

pōǟrseken

WWB

poa·er·seken

pō-ǟrseken n. furzen. — Sprichw.: Pōēsken un Dünnekacken sind twäi ārme Luie ( Mes Br).

poake

AWB

poake Gl 2,221,26 s. buog.

Poªkemets

WWB

Poªke-mets Messer zum Schneiden der Form (Frbg.) ( Tek Lb). ¶ Vgl.→ Puddek .

Poªrs

WWB

Poªrs m. [WMünsterl Stf Tek Lhs] Gagelstrauch, Porst (Myrica gale). Waor Possen wöss, is gudde Grund ( WmWb ). ¶ NdsWb 9,711: Porst, Poß, Po…

Poªrßenbusk

WWB

Poªrßen-busk m. [WMünsterl] Gagelstrauch. ⟨ Possen - u. Possel - ⟩

Poªrßenstrūk

WWB

Poªrßen-strūk m. [WMünsterl Stf Tek] Gagelstrauch, Porst (Myrica gale). ⟨ ›Poªßel‹- ( Tek Re ), sonst ›Poªßen‹- ⟩

Poªrßenstrunk

WWB

Poªrßen-strunk m. Gagelstrauch, Porst (Myrica gale) ( Tek Ib).

Poªte

WWB

Poªte f.n.m. [verbr.] 1. Setzling (bes. von Laubbäumen), junge Baumpflanze (bes. die junge Buche). Oäken Pohd’n ( Hfd Bi ). De Potten willt …

Poªteǟrdappel

WWB

Poªte-ǟrd-appel m. Pflanzkartoffel, kleine Kartoffel ( WmWb ).

Poªtebō²ne

WWB

Poªte-bō²ne f. 1. große Bohne, dicke Bohne [ Pad Sos Bür]. De Puttebaunen döppen ( Pad Ol ). — 2. Pflanzbohne ( WmWb ).

Poªtebred

WWB

Poªte-bred n. Brett zum Bohnenpflanzen ( WmWb ).

Poªteēke

WWB

Poªte-ēke junge Eiche ( Dor Gb).

Poªteknolle

WWB

Poªte-knolle f. Pflanzknolle der Runkelrübe ( WmWb ).

Poªtelīne

WWB

Poªte-līne f. [verstr.] Pflanzleine.

Poªteling

WWB

Poªteling m. junge Baumpflanzung (Frbg.) ( Sos Bs).

Poªtelok

WWB

Poªte-lok n. Pflanzloch ( WmWb ).

poªten

WWB

poa·ten

poªten V. [Münsterl Wie Dor Unn Sos Enr Isl, sonst verstr.] 1. (z.B. Kartoffeln) pflanzen, setzen. Erappel potten ( Ahs Sl ). Kabüus (Weißko…

Poªtengārde

WWB

Poªten-gārde m. [verstr.] 1. junge Baumpflanzung (Frbg.). — 2. Obstgarten (Frbg.) ( Arn Af).

Poªtepin

WWB

Poªte-pin m. Pflänzer (Frbg.) ( Unn Ni).

Poªterīs

WWB

Poªte-rīs n. Pfropfreis. Dat Potteries mutt dre Augen hawwen (Frbg.) ( Bri Dü).

Poªter¹we

WWB

Poªte-ro¹we f. (in die Erde gesteckte) Rübenknolle ( Bek Al).

Poªtessīpele

WWB

Poªte-ssīpele f. [ Kos Lhs Sos] Pflanzzwiebel (Frbg.).

Poªtestāke

WWB

Poªte-stāke junge Kopfweide (Frbg.) ( Det Pi).

Poªtestāle

WWB

Poªte-stāle wurzelloser Pflänzling von einer Weide oder Pappel.