Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
pflegamme f.
pflegamme , f. wärterin eines neugebornen kindes und der kindbetterin: und weil sie zu solcher stundt ihr kindt säugen solte .., bracht ihr die pflegamm ein bar frische eier. Albertinus landstörzer 477 ; o wie vil solche schopperin, pflegammen und schelmenbälg lassen iren kindelbetherin kein rast noch ruhe, sondern raitzen sie immerdar zum gefräsz und trinken, damit sie darneben ire eigne wampen anfüllen. narrenhatz 236; bat Virginius .. um die einzige gnade von der tochter abschied nehmen zu dürfen und vor ihr die pflegamme über die wahrheit zu befragen. Niebuhr 2, 398 ; Kleon. auch kenn' ich…