Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
pflate
pflate , pflatte , f. mit einschub von l ( Weinhold bair. gramm. § 159 ) entstanden aus pfatte ( s. pfote ) pfote, tatze, klaue: weisz bären, die mit iren pflaten löcher in das eisz oder wasser brechen. Frank weltb. 60 a ; sein hend seind gmacht wie pflatten oder kretzende hacken. 128 b ; den lewen bei den pflatten erkennen. chron. (1531) 256 b ; so haben sy ( die adler ) doch den krummen zuogreiffenden schnabel und scharpfe pflatten allgemein. 119 a ; was kromm finger hat, ... das ist, was krappen und greiffen pflaten hat, das an sich zeucht. 27 b u. ö.; schwäb. pflote, grosze plumpe schmutzi…