Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
pflästerlein n.
pflästerlein , n. , demin. zu pflaster (1), vgl. pflästerchen : wan einer ist, der die fistel in dem antlit hat, so kumpt der scherer und legt im ein weichsz plesterli uff. Keisersberg evangelibuch (1515) 52 c ; uber solches löchlin, dardurch der eiter flieszen sol, leg widerumb ein ander klein pflästerlin wie ein deckelin. Ryff chir. 160 b ; pflästerle, so man uber die zweig schlecht und umb das schosz bindt ( s. baumpflaster ). Maaler 317 d ; pflästerlein, womit die damen zuweilen ihr angesicht bekleben. Ludwig 1399 , vergl. Philander (1650) 1, 139 ; tirolisch einem ein pflasterl auflegen, i…