Hauptquelle · Mecklenburgisches Wb.
peiken
peiken -ee- piken, stechen 1. eig.: dei (die Wespen) peiken em (den Fuchs) Wa; de Immen peekten mi Wa Jab ; dee peek em up 'n Rügg' Schö Schlagsd ; peikt un präkelt mi dat Fell so mör Camm. Tid. 60; bildl. antreiben: wenn sei em peikt hadden Pa Werd ; dei (der Herr, der seine Leute bei der Arbeit nicht aus den Augen läßt) peikt einen 'n ganzen Dag in 'n Noors Wa. 2. die Peik ( s. Peik 2 ) benutzen; mit dem Peiksläden fahren: ick heff min Mudder oft peiken müßt nah Rostock Ro Warn ; allgem. 3. übertr. Bedeutung des Vor. sich vorwärts bewegen, gehen: peikt dunn œwerst de oll Düwel feldin Bri. 5,…