Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
pechkranz m.
pechkranz , m. aus brennbarem stoffe geflochtener und mit pech überzogener kranz, zum leuchten dienend oder etwas damit in brand zu stecken ( vgl. pechring) Kramer teutsch-ital. wb. 831 b . Stieler 1042 . Eggers kriegslex. 2, 371 : warfen bechkräntz mit fewr darein, das reiszholz thet verbrennen. Soltau volksl. 385 ( vom j. 1547); blindwüthend schleudert selbst der gott der freude den pechkranz in das brennende gebäude. Schiller 12, 155 ( Piccol. 3, 9); ( soll er ) den pechkranz in die scheuern fliegen sehn, wo er geborgen und geschirmt sich träumte? Körner 142 a ( Zriny 3, 6); fackel und pech…