Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
parteisch adj. und adv.
parteiisch , parteisch , adj. und adv. gegen ende des 15. jahrh. gebildet aus partei, vgl. parteilich. 1 1) in parteien sich spaltend oder gespalten: darnach trachten, das wir uns nit theilen oder partheisch werden. Schöfferlin Livius 132 a ; die schismatici, parteischen. Luther 1, 418 b . 2 2) einer partei gegen die andere zugethan: derselbe hielt sich partysch mit den hertzogen wider den küng. Oheim chron. von Reichenau 116, 4 ; die bürger wurden auch parteisch, etliche fielen diesem, etliche jenem bei. Waissel chron. 151 a ; die sich bemhen allerlei standes leut zu ziehen auf ihr weisz zu …