Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
oleibe f.
oleibe , oleibte , f. durch verdumpfung des â in ô aus mhd. âleibe, ableibe, überbleibsel ( s. leiben, übrig lassen theil 6, 594) Oberlin 1161 . Dasyp. (1556) L 2 a : oleibe, trübwein vom bodensatz Mone zeitschr. 4, 390 ( vom j. 1465); es war zur selben zeit noch etliche anzeigung, und gleich als ein oleibe, der sterbenden freiheit. Micyllus Tacit. 31 b ; ein oleib in den garausz gehörig, anzeigend, wie man diener der kirchen verordnen, verwösen und insetzen soll etc. an ein ersamen und weisen raht der statt Prage in Behem Martinus Luther. yetz ausz dem latin ins teutsch bracht 1524 ( Panzer 2…