Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
oberwind m.
oberwind , m. 1 1) der aus dem oberlande, vom gebirge kommende wind: so weist du wol ob es oberwind ( südwind ) ist oder nortwind, oder westwind oder ostwind. Keisersberg post. 2, 36 ; auster, sudenwind oder oberwind. Murmelius 15 ; oster- und westerwind, den man ( in Baiern ) ober und nider nent, wäen dick und oft und gegen denen pflegt man nit zu pauen; der oberwind pringt gern regen und ungewitter, der ander schön und stæt wetter. Aventin. 4, 41, 31 ff. 2 2) der wind in den obern luftschichten. Adelung. 3 3) weidmännisch, der jäger hat oberwind ( auch überwind) oder unterwind, je nachdem er…