Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
oberte f.
oberte , f. , schwäb.-alem. dachraum in der scheune, in welcher man aus dem tenn auf der oberteleiter durch das oberteloch die garben hinauf trägt oder sie mit dem oberteseil hinaufzieht. Staub-Tobler schweiz. id. 1, 54 . Seiler Basler mundart 228 a , wo zusammenziehung aus obertenn angenommen wird, in welchem falle aber, da tenn nur neutral gebraucht wird, nicht die, sondern das oberte zu erwarten wäre ( vergl. obern f., oberling): do ( bei der überschwemmung ) hattend die miller ir fech ( vieh ) uff ire oberden ( dachboden ). Hug Villinger chron. 6 Roder; das er sich an dem obertenseil zum k…