Hauptquelle · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
nôtweg
nôtwegAWB m. a-St., seit dem 9. Jh. in Gl.: ‚Durchgang, schmaler Durchlass; canalis, per- vius‘ (mhd. nôtwec st.m. ‚engerer Weg‘, nhd. mdartl. schweiz. nōtweg m. ‚rechtlich gesicher- ter Zugang zu einem Grundstück durch fremdes Eigentum‘ [Schweiz. Id. 15, 837], rhein. notweg m. ‚brachliegende Ein- und Ausfahrtsstelle zwi- schen zwei Äckern‘ [Müller, Rhein. Wb. 6, 249], pfälz. notweg m. ‚schmaler, als Notbehelf die- nender Weg, Zugang zu einem Grundstück durch fremdes Eigentum‘ [Christmann, Pfälz. Wb. 5, 169], westf. nōdweg m. ‚Weg für den Leichenzug und Kirchgänger‘ [Woeste, Wb. d. westf. Mda.…