Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nothfeuer n.
nothfeuer , n. 1 1) ein nach urältester weise der feuerbereitung durch gewaltsame reibung ( s. die etymologie von noth sp. 905) zweier hölzer, durch umdrehung eines stabes in einer runden scheibe oder der nabe eines rades ( das bild der sonne ) u. s. w. erzeugtes, erriebenes feuer, durch welches man bei viehseuchen die thiere trieb, um sie zu heilen oder die seuche von ihnen abzuwenden, auch wol zu pestzeiten selbst hindurch gieng, s. myth. 4 502 ff. u. nachtr. 175. Wolf beitr. 2, 379 . Kuhn die herabkunft des feuers 50 ( wo die identität des nothfeuers mit dem Johannis- oder sonnewendfeuer wa…