Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
neubegierde f.
neubegierde , f. dasselbe: die neubegierde reitzt den blick. Stoppe Parnasz 336 ; ich wollte nicht gern, dasz er mir eine so nachtheilige neubegierde zutrauen könne. Lessing 2, 67 ; was hat er denn noch, meine neubegierde im geringsten zu reitzen? 6, 133; alles wohl überlegt, denke ich doch, dasz ich nicht so ganz für die leidige neubegierde gearbeitet habe. 9, 60; wahrheiten, die jeder fassen, aber nicht jeder üben kann, waren ihrer neubegierde eine allzuleichte nahrung. 11, 23; zur strafe ihrer neubegierde haben sie ein paar gebrannte finger bekommen. Cronegk 1, 71 . Gellert 3, 7. 6, 25 u. o…