Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nervensaft
nervensaft , m. nach der älteren medicinischen vorstellung ' das subtile, dünne, flüssige wesen, so insgemein spiritus animalis, der lebensgeist ( vergl. nervengeist) genennet, in dem gehirne von dem schlagaderblute abgesondert und beständig fort in die markigten fasern hineingetrieben wird. ' Zedler 23, 1883 ; der nervensaft und thiergeist. Brockes 9, 222 ; der nervensaft, wenn er da ist, erhält die nerven und das gehirn gesund. Herder id. 1, 256. 259 ; eine metaphysische liebe sündigt vielleicht gröber im nervensaft als eine thierische in fleisch und blut. Hamann 2, 25, 316 ; sie ( die galle…