Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nehrung f.
nehrung , nehring , f. eine lange schmale landzunge ( an der Ostseeküste ), die ein haff wie ein binnenmeer abschlieszt; wol abzuleiten vom alts. naru, ags. nearu, angustus ( s. narbe sp. 351 und vergl. nährlich 2 sp. 308): neerunge sind zwei lange doch schmale lenderchen zwischen der offenbar see und den haffen, das eine itzunder der Dansker neerung genannt. anno 1190 war so grosz ungewitter, das sind der sintflut nie gewesen ist, und stund der norden wind 12 jahr lang. da sol die neerung geworden sein, wie etlich schreiben. Henneberger 333 ; die nährung ist der schmale strich landes, der die…