Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nagenranft m.
nagenranft , m. imperativische bildung nage den ranft, nage die brotrinde. 1 1) der hunger, der hungerleider: wo nagenranft uberhand gewint, da hat stärke ausgedient. Fischart Garg. ( kloster 8, 408). 2 2) geizhals, knicker, knauser, als fingierter name schon in den fastn. sp. 445, 37; also die kargheit dich vexirt, du bist und bleibst ein nagenranft. H. Sachs 3, 31, 36 K.; und bist bei iederman unwerd, haist dich ein filtz und nagenranft. 4, 42, 19 ; wer nicht, wie er, sein gut verprasset, wirt von im verspott und verhasset, er sei ein filtz und nagenranft. 5, 79, 20 ; schad ists, das ir ersc…