Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
närrin f.
närrin , f. seit dem 15. jh. nachweisbar als femin. zu narr ( besonders zu 4 und 8). 1 1) eine thörichte, unkluge, überspannte weibliche person, oft nur in scherzhaftem und vertraulichem oder bemitleidendem sinne: der nerrin sol man in legen an, wil es Hans Narrolt, so wirt im die nerrin holt. fastn. sp. 673, 32 ; awee, Gütel, du grosse nerrin! wiltu nicht als weis sein als ich pin? 674, 11 ; ein hübsch frow, die ein närrin ist, ist gleich eim rosz dem oren gbrist. Brant narrensch. 32, 21 ; dann nAerrin vil sint also geil, das sie ir gsiecht bald biettent feil. 92, 59 ; durch weise weiber wird…