Hauptquelle · Westfälisches Wb.
Näppeken n.
Näppeken n. [verstr.] 1.1. kleiner Napf, kleine Schüssel, Schale. — Ra.: Söu hännich as en hülten Näppken (Näpfchen für Schmierseife) sehr flink und diensteifrig ( Isl Is ). Iß ’n Näppken van ’n Jungen ein Junge, der nicht gescheit ist ( Bek Al || mehrf.). Ick laot mi van di nich vör’n Näppken haollen ich lasse mich von dir nicht für dumm verkaufen ( Stf Ka ). In’t Näpken trēän eine Ungeschicklichkeit begehen ( Dor Wl ). Dat is mähr, äß in ’t Näppken geiht! das geht zu weit! ( Bek Al || mehrf.). De passet up dat Näppken achten auf Kleinigkeiten und kommen daher vorwärts ( Det Is ); oinen uppet…