Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nachwandeln verb.
nachwandeln , verb. wandelnd folgen, subsequi Stieler 2501 ; hier übersahen sie den ganzen weg, die hinaufgeschrittene männerschaar, die nachwandelnden frauen. Göthe 17, 95 . mit dativ wie nachfolgen, nachgehen, nachkommen, in eigentlicher und uneigentlicher bedeutung: wen ich dem handwerch nachwandelte ( ans handwerk, zur arbeit ging ). Th. Platter 51 B.; nun wandelt im geleite dir ( der hoffnung ) ewig ruhe nach. Bürger ged. (1778) 44 ; ich wandle irr dem himmel nach, der rauschend auf mich niederbrach. Lenau (1880) 1, 243 ; mit starken soll der starke sich verbinden, dasz hoch ein tapferes …