Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nachstich m.
nachstich , m. das nachstechen und nachgestochene, namentlich im sinne von nachstechen 1, eigentlich und bildlich: nachstich, ein kupferstich, so nach einem andern nachgestochen worden. Jacobsson 3, 117 b ; allein die freche natur hat hier ein sinnbild geätzt, das keinen nachstich erlaubt. Thümmel 5, 477 ; wäre die felsenpaste der Semiramis, d. h. ihr steinerner nachstich, zu stande gekommen. J. Paul biogr. belustigungen 1, 35 ; er hatte mich lieb und kopierte oft meine exhibita, und oft mein betragen: ich war freilich selber nur die lange tangente seiner zirkel, und er also eine kurze kotange…