Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nachhallen verb.
nachhallen , verb. 1 1) intransitiv, hinterher hallen, hallend folgen: da stürzten, schmetterten donner herab ... lange hallt es den hochverräthern der menschlichkeit nach, dumpf, weit hallts nach, voll entsetzens nach in die klüfte Gehennas. Klopstock Mess. 16, 313 ; und von den hügeln hallt die stimme .. dem längst verschwundnen geiste nach. Wieland 18, 226 ; es schallet der felsen des stroms, nachhallets im traume der nacht. der junge Göthe 1, 290 . 2 2) transitiv, als nachhall tönen lassen: weitrauschend halltest dus ihm, strom, nach. Klopstock 1, 170 ; F. ach! A. (hallt den ton nach) ach!…