Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nachgeburt f.
nachgeburt , f. der mutterkuchen nebst demjenigen theile des nabelstranges, welcher nach der trennung des kindes am mutterkuchen bleibt, und den anhängenden eihäuten. secunda, secundina Stieler 85. 97 (die ander geburt Dief. gl. 523 a , nov. gl. 333 b ), vgl. nachburt : es ist hie zu merken, dasz die nachgeburt oder das büschelein, nachdem das kind worden und von mutterleib geboren wird, in vielerlei wege verhindert und versperret werden mag. J. Ryff hebammenbuch 59 ; wann die nachgeburt vor dem kinde kommt, so ist ein zufall, der das kindhaben allemal sehr gefährlich macht. Mauriceau 253. übe…