Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Mullbinde
Mullbinde
Mull m. ‘dünnes Baumwollgewebe, Verbandszeug’, Übernahme (18. Jh.) von gleichbed. engl. mull. Ausgangsform ist Hindi malmal, eine Art Musselin bezeichnend (eigentlich ‘sehr weich’), dessen anglisierte Schreibung mulmull zu engl. mull verkürzt wird. – Mullbinde f. (20. Jh.).