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moosig

nhd. bis spez. · 9 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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10 in 9 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

moosig adj.

Bd. 12, Sp. 2522
moosig, adj. moos enthaltend, mit moos versehen. 11) sumpfig: mosig, paludinosus. voc. inc. theut. o 2b; darumb sleht man pfeiler in die mosigen stet auʒ derlai holz (dem erlenen). Megenberg 315, 12; meid visch, die in mosigen wassern gen. anz. des germ. mus. 1864, sp. 334 (von 1428); mit umlaut: palustris, paluster, möszig, pfützig Dasyp. in die bedeutung sumpfartig übergreifend (wie moosicht): darumb vint man manich waʒʒer gesalzen, daʒ durch gesalzenʒ ertreich fleuʒt, und anderʒ saur, daʒ dritt mosik, daʒ durch mos fleuʒt. Megenberg 103, 10. 22) mit moos bewachsen, voll moos: mosig, muscosus Frisch 1, 669a; mitten aus dem gesträuche hervor ragte ein groszer zottiger bocksfusz, der auf moosige klippen seinen schatten warf. Fr. Müller 1, 123; auch schmückt sie (die rose) ihr moosig gewand. Klopstock 2, 61; [] eine rose, gepflückt vom liebenden mädchen, das thränen trübeten, lag und welkte dahin, auf den bestäubten blumen des grases. das bebende mädchen liesz sie fallen, die doch eine der mosigen war (eine moosrose). 194; es war von jenem altare, bei dem Abel entschlief, noch übrig ein moosiger felsen. 5, 14 (Mess. 11, 144); ein moosiger grabstein ragte darüber unter wehenden schilfen hervor. 46 (11, 661); nun leitet er den verstummenden alten zu einem moosigen sitze. 386 (15, 1135); zu gutem glücke war mein ruheplatz nicht ferne von einer moosigen cisterne. Wieland 17, 146 (Idris 3, 25); wo sich jene zwillingserlen heben, winkt ein moosger stein hinab zum bach. Fr. Müller 2, 339; moosigen eichen gleich, achten silberne greise nicht der eilenden jahre flug. Stolberg 1, 6; und es suchte ihr blick den pfad zur moosigen hütte. 140; aber die jungfrau eilte vom moosigen sitz und mühte sich hustend am feuer. Voss Luise 1, 511; auf, eh die moosigen hügel uns winken, wonne von rosigen lippen zu trinken. Matthisson ged. 75; moosartig, dem moose gleichend (wie sonst moosicht): das alter hat moosige auswürfe der schwäche, die jugend hat die grünenden der kraft. J. Paul herbstblum. 3, 3.
2036 Zeichen · 36 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Moosig

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Moosig , -er, -ste, adj. et. adv. 1) Mit Moos bewachsen. Auf dem moosichten (moosigen) Dach girrt schon der buhlende Tau…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    moosig

    Goethe-Wörterbuch

    moosig auch mos- a mit Moos bewachsen; mehrf im Bild u bei Metaphorik; wiederholt ‘m-es Haupt’; einmal mit Bezugsverschi…

  3. modern
    Dialekt
    MoosigGen.?

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Moosig Gen.? : FlN, amtl. Moosig [ BZ-Birkhdt ]. — Wohl aus * Moosicht, wie Birkicht, Röhricht, Dickicht usw.

  4. Spezial
    moosig

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    moo|sig adj. da müstl, plëgn de müstl.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit moosig

1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von moosig

moos + -ig

moosig leitet sich vom Lemma moos ab mit Suffix -ig.

moosig‑ als Erstglied (1 von 1)

moosigkühl

DWB

moosig·kuehl

moosigkühl , adj. und adv. : durchschweif ich den laubhain moosigkühl. Platen 6 .