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molsch

nhd. bis Dial. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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Hauptquelle · Adelung (1793–1801)

Molsch

Bd. 3, Sp. 264

Molsch , -er, -este, adj. et adv. ein in einigen Gegenden, besonders Ober- und Niedersachsens, übliches Wort, welches eigentlich weich bedeutet, aber vornehmlich von den Äpfeln, Birnen, Mispeln, und andern Arten des Obstes gebraucht wird, wenn sie in den ersten Grad der Fäulniß übergehen. In einigen Gegenden mulsch. Es ist mit milde, schmelzen, dem Oberdeutschen Schmolle, Brotkrume, unserm morsch, mürbe, und dem Lat. mollis, genau verwandt. In Baiern wird molled von allen weichen Dingen gebraucht; mollede Hände. Das Schwed. mjäll, das Engl. mellow, und Griech. μαλος, bedeuten gleichfalls weich…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Molsch

    Adelung (1793–1801) · +1 Parallelbeleg

    Molsch , -er, -este, adj. et adv. ein in einigen Gegenden, besonders Ober- und Niedersachsens, übliches Wort, welches ei…

  2. modern
    Dialekt
    molsch

    Rheinisches Wb.

    molsch -ǫă- = edelfaul s. malsch;

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit molsch

3 Bildungen · 3 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von molsch 2 Komponenten

mol+sch

molsch setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

molsch‑ als Erstglied (3 von 3)

molschüt

MNWB

molsch·uet

° molschüt ? eine Strafzahlung (Ub. Flensbg. 1, 558 = Nyrop 2, 153).

molschüt?

KöblerMnd

molschüt? , Sb. nhd. eine Strafzahlung Q.: UB. Flensburg 1 558 (vor 1559) = Nyrop 2 153 E.: Herkunft ungeklärt? L.: MndHwb 2, 1013 (molschüt…