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Milbe I

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Eintrag · Rheinisches Wb.

Milbe I

Bd. 5, Sp. 1132
Milbe I das Wort ist im Rhfrk (abgesehen von dem Geb. der Nahe u. des Saargeb., wo mīldā (s. Mehltau) herrscht) als mil in Kreuzn-Langenlonsh, vielfach in Simm, Goar u. den Hunsrückorten von Bernk, Zell verbr. [Goar-Lingerhahn milər Pl.]; dann milwə, -e- Pl. Kreuzn-Wallhsn, Wend-Leitersw Oberk u. weiterhin an der Saar (wo sonst Schmilwen) Saarl-Fürw OLimbg Saarwelling Wallerfang, Merz-Büschf Hilbring Reimsb u. Trier-Igel Reinsf Schweich Stdt, Bernk-Braunebg Gutenth, Goar-Manub Rheindiebch, Kobl-Malendar Neuend (-ø-), Koch-Ulmen, Daun-Nerdlen, May-Einig Bell Naunh; melbə Ottw-Uchtelfang, Saarl-Überherrn, Wittl-Gipperath; sonst Mosfrk mīl Trier, Wittl, Bernk, in Zell-Beilst Blankenr Irmenach Starkenbg, Goar-Weiler (südl. der Mos), Bitb, Daun-Meisbg [Zell-Senhals -ē- u. mīlətər; Bernk-Gonzerath mi·l.t; Wittl-Bausend mi·l.]; uMos, Eif, Westerw mi·l., -e- [Koch-Eppenbg mi·l.tər; Daun Brockschd me·l.m; Daun-Berling my·l.; Neuw-Wienau me·l.χə; Altk-Herdrf milm]; Siegld mēl, meist Pl. -ln [Feuersb melmə Pl.]; Rip (wo nicht Hei; s. d.) mi·l., seltener -e- [Ahrw-NHeckenb mi·l.χə; Schleid-Einruhr, Jül vielfach, Aach vielfach mī·ə.l, –ī:-; Bo-Witterschlick -E:-; Dür-Wissersh, Aach-Hastenr Vaalserquartier Verlautenheide Würselen -ē:-; Aach-Breinig Schleckh mę·l. u. mę·l.f Sg. t. m.; Schleid-Kranenbg mø·l.əvə Pl.; Keldenich Üdelhv me·l.əbə; Rheinb-Heimerzh me·l.və]; Berg mi·l., –e- [Waldbr-Nosb Wildbg -ī:-; Remschd -ī-; Sol-Gräfr Ohligs Stdt Wieschd, Barm -ē-; Mettm, Düss-Heerdt Hilden -īə-]; Eup me·l.p [Raeren mī:ldə Pl.]; SNfrk (wie schon Jül) mī·ə.l [Geilk-Teveren -i-; Baesw, Heinsb-Wehr -ē·ə.-; Kemp-Breyell Lobberich Lüttelbracht Stdt Vinkr, Kref-Linn Nierst Stdt, Neuss-Büderich -ē:-; Kemp-Boish -E·ə.-; Grevbr-Garzw mī·ə.n; Heinsb-Breberen Hillensbg mīələ Pl.; Höngen męlə], Pl. (ohne Schärfung) mīələ [-ēə-, –ē-, –Eə-]; Mörs, Geld, Klev, Rees mēl [Dinsl, Duisb melwən Pl.]; meist Pl. t. -ə(n) f.: 1.a. Blattläuse, Erdflöhe, am Gemüse, bes. Salat, Kohl, dicken Bohnen; Synon. s. Linse, Hei, Himmelseig, Knicken, Meltau, Micke, Schmeize, Schmilbe, Spächel, s. auch Geschmier, Geschmeize, schwarzer Dreck, schwarze Läuse; dat get nüs met de decke Bunne, et send ze völl M.ə dra Rip, Allg. — b. Haarmilbe; jongk Lecht moss mer de Hor stömpen, da ger et ke M.ən en et Hor Altk-Bachenbg, Allg. — c.α. alle Arten von kleinen Tierchen, die im Kehricht leben. — β. M. in Käse u. in den Äpfeln Mörs. — γ. Mehlwurm Klev. — 2. übertr. a. M.ə an de Ben habbe Ausschlag Kemp-UWeiden. — b. Pl. t. Wasserlinse, lemna Grevbr, Jül-Pattern, Geilk-Baesw.
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    Milbe I

    Rheinisches Wb.

    Milbe I das Wort ist im Rhfrk (abgesehen von dem Geb. der Nahe u. des Saargeb., wo mīldā (s. Mehltau) herrscht) als mil …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit milbei

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Ableitung von milbei

milben + -ei

milbei leitet sich vom Lemma milben ab mit Suffix -ei, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

Zerlegung von milbei 2 Komponenten

mil+bei

milbei setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

Keine Komposita gefunden — milbei kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.

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APA
Cotta, M. (2026). „milbei". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/milbei/rhwb?formid=M04478
MLA
Cotta, Marcel. „milbei". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/milbei/rhwb?formid=M04478. Abgerufen 9. May 2026.
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Cotta, Marcel. „milbei". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/milbei/rhwb?formid=M04478.
BibTeX
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