Hauptquelle · Deutsches Rechtswörterbuch
Mezibann
Mezibann, m. die Etym. des Bestw.s ist ungeklärt: zu ²Maß als "Nahrungsbann" (Brunner,RG.² II 610, F. Frensdorff in: HistAufs.f.Waitz 486ff.) zu ¹messen (J.Grimm,KlSchr. VIII 237) oder zu ital. mezzo als "Halbbann" (Waitz,VG. VI 610 Anm.); möglicherweise ausdrucksseitige Verschmelzung verschiedener Wörter bzw. auch etymologische Umdeutung im späteren Sprachgebrauch gegen einen säumigen Schuldner ausgesprochener weltlicher Bann, auch in Bezug auf eine Mehrheit von Schuldnern (dann Mitbann?) de meziban, ut unusquisque comis alio mandet ut nullus eum recipere audeat 809 Cap. I 1 S. 150 Faksimile …