Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
meitel n.
meitel , meitlein , n. , dim. zu meit: wenn man nur in der rechten reinen lehre einig ist, da musz auch nicht ein meitlin unreines und falsch sein, sondern musz alles rein und erlesen sein, wie von einer taube. Luther tischr. 149 b ; ob ich gleich heimlich feintschaft leid, das kümmert mich nit gar ein meitel; mein besten freund hab ich im beutel. H. Sachs fastn. sp. 1, 90, 259 ; in der form meutel: sein unglück schmerzt jn nit ein meutel. ged. 2, 2, 39 b ; das auszgeben schmirzt uns kein meutel. 2, 4, 99 d ; alemannisch mitlin: sunst was biszhar sitt ist gsin, darvon fiele nun nit ein mydtlin…