Hauptquelle · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Mechthild
Mechthild ( Mechthildis , alte Form für Mathilde), Name von Nonnen; 1) M. von Magdeburg , geb. um 1212, seit 1235 Beghine in Magdeburg, trat in das Cistercienserkloster Helfta bei Eisleben und verfaßte hier um 1270–80 eine apokalyptisch-mystische Schrift: »Das fließende Licht der Gottheit« (hrsg. von Gall Morel: »Offenbarung der Schwester M.«, Regensb. 1861). Neuere Forscher identifizieren sie mit der Matelda Dantes (» Purgatorio «, Gesang 28 und 33), der ihre Offenbarungen benutzt haben soll. Vgl. Preger , Dantes Matelda (Münch. 1873). – 2) M. von Hackeborn , geb. 1241, gehörte wie ihre jünge…