Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
mahlring m.
mahlring , mählring , m. ring als zeichen des abgeschlossenen verlöbnisses ( vgl. mahl pactio sp. 1452 und mählen sp. 1455), vermählungsring: so man aber praut und preitigam zu kirchen fürt, so mag ir ains dem andern ein mahelring geben, doch das ir yetweders mahelring mitsampt dem stain darinnen uber zehen guldin nit kost noch wert sey. Nürnb. pol.-ordn. 73; arra haftgabe als ein mehelring. Dief. 50 b ; darauf, als er seim gemahl ain guldin ring gab zur letze, er auch ain andern, den mehlring, von ir empfieng. Zimm. chr. 1, 287, 25; zoch er angesichts iren aller sein mehelring herfur. 290, 13…