Hauptquelle · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Magnetkies
Magnetkies ( Pyrrhotin ), Mineral, Schwefeleisen FeS, fast immer mit etwas zuviel Schwefel, also eher Fe 6 S 7 , häufig mit Nickel (bis 5,6 Proz.), kommt in hexagonalen Tafeln oder kurzen Säulen, hauptsächlich aber in schaligen, körnigen und dichten Massen vor, ist bronzegelb, tombakbraun angelaufen, Härte 3,5–4,5, spez. Gew. 4,6, magnetisch, selten polar. M. findet sich besonders auf Erzlagern im kristallinischen Schiefergebirge, so zu Bodenmais, Falun und Ducktown in Tennessee, ferner auf Erzgängen bei Freiberg, Andreasberg am Harz, Kupferberg in Schlesien, Kongsberg, auch als Ausscheidung u…