Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
machtwort n.
machtwort , n. 1 1) wort von mächtigem, kraftvollem klang und sinn: von allen den freiheiten, die man sich .. in dieser versart ( dem hexameter ) nehmen dürfte, vornehmlich in der nachahmung fremder mundarten, in anständigern versetzungen der wortfügung, in dem gebrauche alter machtwörter, in morgenländischen metaphern. Lessing 6, 85 ; unsere klangworte sind oft auch machtworte: an diesen sind wir noch reich und stark; aber reicher und stärker gewesen. Herder z. litt. 1, 81 ; Clodius aber hatte sich als nachahmer besonders die fremden worte gemerkt, wodurch jene Ramlerschen gedichte mit einem …