Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lupperei f.
lupperei , lüpperei , f. das hantieren mit arzneikräutern, giftmischerei, zauberei: wo man in indewendig der mile ergrifet, so sol man in erdrenken, umb daʒ er mit lupperige umb ging. d. städtechron. 9, 1021, 11; gedenk das deiner sel speis gerecht sei nach dem gelauben, und nit gefelscht mit mangerlai lüpperei und ungelauben. Keisersberg granatapfel 1510 C 5 a ; nach der christmesz hebet man vil üppikait mit sünden an, spil, lupprey und füllen. Hätzlerin 2, 43, 123 ; auf dunkle, unverständliche worte gewendet, wie hokuspokus: geschweigent ander faselteding und lupperei, und sagent was die war…