Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lummeln verb.
lummeln , verb. lumm sein, schlaff, welk sein: die frauen haben grosze sorg, das die haut die man sicht, das die strack sei und glatt, so sie von ir selber lumlet, ler und welk ist. Keisersberg evang. 1517 120 a ; du sihest daʒ die berurt ( vom schlage gerührt ) seint, seint weich, lodlecht, die haut lumlet, lappet und ist ein arm ding. 152 a ; dasz ihm die hosen lumlen, wie einen Jacobsbruder. de fide conc. 115. schwäbisch lummelen ( neben lümpeln und limpeln) gleichgültig, phlegmatisch, nachlässig sein und handeln. Schmid 366 ; in der Rhein- und Maingegend lummeln, lumlen schlaff herabhangen…