Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lüstling m.
lüstling , m. der sinnlichen lust ergeben. zuerst von Schottel 371 b in unumgelauteter form als ein bei Harsdörfer gebrauchtes wort aufgeführt: lustling, voluptates nimium amans; seit dem vorigen jahrhundert nur mit umlaut: wie du den, der dich ernstlich liebt, durch die anmuth deines betragens fest halten, und den lüstling, der nur in deinen reizen schwelgen will, abschrecken und entfernen sollst. Wieland 33, 168 ; der zuchtlose lüstling. J. Paul Levana 1, 87 ; eines königes burg war eingesunken. die todten kamen. lüstlinge waren sie, oder tyrannen gewesen. Klopstock 6, 19 ( Mess. 16, 240); s…