Eintrag · Westfälisches Wb.
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lüllen V. [verstr.] 1. Speichel aus dem Mund fließen lassen. Dat Kiend lüllt (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@HambürenHb). — 2. (von Speichel) aus dem Mund laufen. Daobei lülle et out den Munne (Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@LangenbergLb). — 3.1. (Alkohol) trinken. He is so möde int Gesicht; dao süht man an, dat he de lesten Dage wier lüllt heff (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@OsterwickOw). — 3.2. tröpfchenweise saugen. He lüllt an’t Beer (WmWb). — 4. dumm erzählen, Unsinn reden: He kann mooi lüllen (WmWb). — 5. schreien, plärren (Kr. SoestSos WWB-Source:256:SchmBSchmB).
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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modern
Dialektlüllen
Rheinisches Wb. · +1 Parallelbeleg
lüllen -øl- Verbr. wie Lülle; dazu -ø·l.- Kemp-Stdt , Aach-Merkst ; -u- MGladb , Bo schw.: 1. saugen. — 2. ene l. einen …
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Kompositum 2
Sackgasse 2
Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit luellen
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luellen‑ als Erstglied (2 von 2)
lüllen II
RhWBN
lüllen II
Lüllenmann
RhWB
Lüllen-mann lølə- Klev-Calcar m.: scherzh. Schnapsflasche.