Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
löffler m.
löffler , m. ( nach löffeln 2) verliebter geck, buhler: jener lefler wünscht, dasz seins bulen gürtel ausz seim arm gewirkt wer. Garg. 250 a ; das vornehmste stuck und requisitum an einem vorsteher der jugend ist, dasz er .. kein vollsaufer, sondern mäszig, kein löffler, sondern eingezogen und modest seie. Hohberg 1, 97 b ; und wird manchen unverschämten löffler, der zu weit greifen will, der piszpott auf den kopf geschmissen. ped. schulfuchs 211; gehin und wart deins diengs jetzund und thu den löffler von dir weiszen! J. Ayrer 346 c (1736, 21 Keller ); ein alter leffeler und ein alter soldat …