Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
löffelei f.
löffelei , f. verliebtes gebahren, buhlen eines mannes um weibliche gunst ( vgl. unten löffeln no. 2): man findet deren, die schon etliche jahre verlobt seind, dannoch gehen sie also herumb, und seind nicht so keck, dasz sie hochzeit machen, und die braut heimholen, das ist eine elende leffelei. Creidius 2, 154 ; zuletzt machte ich mich gar gemein, weil mir meine löffelei nicht sonderlich von den eltern gewehret, sondern zugemuthet ward, ich solte ihre tochter auf der laute lernen schlagen. Simpl. 1, 333 Kurz; doch ein ehrlicher wittwer, der die löffelei wieder von forne anfangen soll, der wir…