Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
leithammel m.
leithammel , m. hammel der zum anführen einer herde abgerichtet ist. Nemnich 4, 823 ; sectarius vervex, leydhamel Alberus X 3 b ; du muszt erst noch lernen, dasz die menschen, in rücksicht der zeremonien, moden und gesetze, gleich einem zug schafe, insgesammt, wofern man nur den leithammel über einen stecken setzen lassen, an der stelle des stabes, den man nicht mehr hinhält, noch aus vorsicht aufspringen. J. Paul Tit. 2, 41 ; warum lieg ich nicht auf jener wiese, als ein glücklicher schäfer, und schaufle ein bischen erde mit meinem stab auf, und werfe sie nach dem leithammel? Platen 210 . übe…