Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
leibgedinge n.
leibgedinge , n. was auf lebenszeit zur nutznieszung vertragsmäszig gewährt wird, ein gut, dessen ertrag, eine geldrente u. ähnl.; mhd. lîpgedinge: precarium bete, leipgeding. Dief. 451 c ; libgeding, precaria, victalicium, dotalicium. voc. inc. theut. m 4 a ; leibgedinge, conventio de sustentatione ad dies vitae, plerumque viduarum nobilium: ipsum vitalitium, in certis bonis constitutum. Haltaus 1139 fg.; item desselbigen jars (1421) .. kauft ich 52 gulden leibgedings von den von Eger, ie ein umb 9 gulden, halb auf Michahelis, halb auf Walburgis. deutsche städtechr. 2, 9, 11; der alten churpf…