Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lehengut n.
lehengut , n. ein gut, welches jemand zu lehen trägt: feodum lehengut, lengut Dief. 230 b ; queme ein richter odir ein fronbote von gerichtis halbin und mute pfandes cʒu einen, der keine eigin gewere hette, und sicʒt er uf cʒinsgute odir uf lengute odir uf gemytim gute, do mag man yem nicht pfandes cʒu helfin. Magdeburger blume 2, 2, 213; unterthanen, welche on das jren oberherrn verpflicht sind, mit leib und gut bei zu stehen, und jrem aufgebot zu folgen, sonderlich der adel, und die lehngüter haben von der oberkeit. Luther 3, 327 a ; und waren solche güter jr sold, damit sie bestellet waren,…