Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lebemann m.
lebemann , m. der sein leben genieszt, ein leben zu führen versteht; ein neueres, vor Göthe nicht nachzuweisendes wort: ein eigentlicher lebemann, der frei und praktisch athmet, hat kein ästhetisches gefühl und keinen geschmack, ihm genügt realität im handeln, genieszen, betrachten, eben so wie im dichten. 6, 73; war der vorige pachter ein lebemann und in seinem geschäft leichtsinnig und nachlässig. 31, 163; er zeigte sich immer heiter, geistreich, allen vorfällen gewachsen und als welt- und lebemann überall willkommen und zu hause. 32, 17; er war ein heiterer lebemann. 48, 169; graf Buffon ..…