Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
langweile
langweile , eigentlich componierte form neben dem blosz zusammengerückten langeweile und dem unverbundenen lange weile, vgl. oben sp. 173; die ältere sprache verwendet das wort häufiger, die moderne bevorzugt die loser verbundenen formen, läszt aber das von langweile gebildete, schon im 16. jahrh. vorkommende langweilig ( s. unten ) uneingeschränkt gelten, während das in der unten folgenden bedeutung 1 erst im 18. jahrh. auftauchende verbum langweilen, das jetzt auch ausschlieszlich gilt, eine zeit lang seine stelle mit langeweilen ( s. d. ) theilt. belege für langweile s. auch unter kurzweile…