Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
landsasse m.
landsasse , landsässe , m. , mhd. lant-sæʒe, alts. landsêtio, ags. landsæta. 1 1) im allgemeinen sinne ein in einem lande angesessener, vollbürger eines landes: doch wollen wir euch, als unserm landsässen, umb des gemeinen verwantnis des vaterlands willen, .. auch dis nicht verhalten. herzog Friedrich v. Sachsen an dr. Deitleben, bei Luther 1, 223 a ; David der sahe vielmal durch die finger, wo er nicht kund strafen, on der andern schaden, also mus alle oberkeit thun, es mus auch widerumb ein landsasz etwas leiden umb der gemeine willen. Luther 1, 492 a ; in der formel bürger und landsasse: da…