Hauptquelle · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Lamboy
Lamboy (spr. langbŭá), Wilhelm, Graf , kaiserl. Feldmarschall, aus einem ritterlichen Geschlecht des Hochstifts Lüttich gebürtig, trat unter Buquoy in kaiserliche Dienste, ward 1621 Oberst und zeichnete sich bei Lützen (16. Nov. 1632) aus. Von Wallenstein reich belohnt und zum Generalwachtmeister befördert, gelobte er diesem 19. Febr. 1634 noch Treue, fiel aber vier Tage später von ihm ab und erhielt dessen Herrschaft Arnau nebst der Reichsfreiherrenwürde vom Kaiser zur Belohnung. Er kämpfte hierauf in Süddeutschland, belagerte 1636 sechs Monate lang vergeblich Hanau, dessen Bürgerschaft noch …