Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
labberdan m.
labberdan , m. gesatzener kabeljau, bei Frisch 1, 561 c asellus salitus, gesalzener stockfisch; waare und name kommen aus den Niederlanden, wo sich zufrühest die form abberdaen ( Kilian ), später auch labberdaan, laberdaan findet; eine alte form slabberdaen bei de Vries wb. der nederl. taal 4 . aflev. s. 602. der englische name ist haberdine; die deutung, dasz es der vorzugsweise bei der schottischen stadt Aberdeen gefangene kabeljau sei, der nachher die allgemeine bezeichnung der fischart veranlaszt hätte, wird verworfen, ohne dasz etwas wahrscheinlicheres zur etymologie beigebracht werden kö…