Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kummel m.
kummel , m. heidnischer grabhügel, im gebrauche unsrer alterthümler ( von denen mancher dabei an lat. cumulus denken wird ), s. z. b. jahresbericht des voigtl. vereins 1850 s. 14. ob aus einer nd. mundart? ich finde nur schwed. kummel m. steinhaufe als grabmahl alter zeit, altn. kumbl, kuml n. grabhügel, auch abzeichen überhaupt, z. b. auf helmen, schilden ( Fritzner 371 a ), entsprechend dem ahd. chumpal heerzeichen Graff 4, 405 , alts. kumbal, ags. cumbol, s. J. Grimm zu Andr. u. El. s. 92 . s. weiter kummer am ende.