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Küben

nhd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWB
Anchors
5 in 4 Wb.
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3

Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Küben n.

Bd. 4, Sp. 734
Wossidia Küben n. Kübel, großes Holzgefäß mit zwei Griffen Mi 47b; Jac. 1, 120; 'unum kuven' (1272) Tech. Stadtb. 67; lacus 'ein Kven' Chytr. 59; Gefäß, in dem die Wäsche gespült wird; in dem aushilfsweise die Schafe gewaschen werden; in dem das Schweinefutter gebrüht wird; früher zum Brauen des Biers (s. Brug'küben) gebraucht, Gefäß, in welchem das Malz mit Wasser angesetzt wurde: '2 Küven' (1675) Horn Selmsd. 2, 32; 'die küfens und braupfanne zu repariren' (Wi 1730) Hans. Geschbl. 22, 222; 'n Küben vull Bier Wo. V. 2, 1571; 1127; Wasserbehälter zur Brandbekämpfung: 'alle ... Instrumenta an Sprützen, Leitern, Hacken, Eimern, Kühven' (1751) Bär. Ges. 4, 1, 330; obsz. vulva. Anderer Gebrauch wird aus den Zss. kenntlich: Börn-, Bräuh-, Brug'-, Bükel-, Bük-, Fleisch-, Maisch-, Not-, Seiküben. — Mnd. kven. — Br. Wb. 2, 903; Dä. 261a; Kü. 2, 236; Me. 3, 379; Teu. 1, 127.
877 Zeichen · 29 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    küben

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    küben , vom geschrei der nachteule, die nachteule kübet. Docemius Comenius sprachenthür 160 .

  2. modern
    Dialekt
    Kübenn.

    Mecklenburgisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Küben n. Kübel, großes Holzgefäß mit zwei Griffen Mi 47 b ; Jac. 1, 120; 'unum kuven' (1272) Tech. Stadtb. 67; lacus 'ei…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kueben

5 Bildungen · 3 Erstglied · 2 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von kueben 2 Komponenten

kue+ben

kueben setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

kueben‑ als Erstglied (3 von 3)

Kübenlötterich

RhWBN

Küben-lötterich Waldbr-Morsb m.: dicker Pfannkuchen aus geriebenen Kartoffeln.

kueben als Zweitglied (2 von 2)

Mahlküben

MeckWBN

mahl·kueben

Wossidia Mahlküben n. tonnenförmige hölzerne Umfassung der Mühlsteine, s. Schauhledder. Vgl. Abb. Bd. 4, 1231.