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kuchene

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MWB
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Eintrag · Mittelhochdeutsches Wb. (MWB)

kuchene swstF.

kuchene swstF. kuchein: BdN 196,28. 197,3. 197,19; NüP 185; kuchene (kuchine), swF.: SAlex 4044; BrHoh 35. 53; BrEb 35; stF.: BrHoh 46; Mechth 6: 1,41. – aus vulgärlat. cocīna (EWA 5, 855f.). – ‘Küche’ von den wocchinarin der kuchi [ de septimanariis coquinae ] BrZw 35. 46; ze sîner cuchenen man ouh gab, / [...] zehen sumersâzen / veiz unde grôzen, / und dar zô drîzich rinder / mêrre unde minder, / und dar zô hundrit wedere SAlex 4044; hey waz man des zer kuchen des küneges ingesinde [Dat.] truoc! NibB 943,4. 965,2. 959,1; dane was gesoten noch gebrâten, / unt ir küchen unberâten Parz 486,12; so gruͤsset er si [Gott die Seele] mit der hovesprache, die man in dirre kuchin nút vernimet Mechth 1: 2,10; das ich wider krieche als ein gesclagen hunt in die kúchin ebd. 5: 33,11; do ist hochgezit, do rúchet [duftet] die kuchin so wol der edelen guͦten spise die do wurt angerichtet Tauler 98,16; der schultheizen butil sol die kuchen berihte mit heuen, mit pfeffere vn̄ mit salze UrkCorp (WMU) 29,14. 3575,26. 126,6. 1912,45; WüP 50,5. 85,11; Macer Gewürzvorr. 3; Er 3088; Wh 188,8. 188,16. 198,21 u.ö.; Wig 8863; Tannh 14,50; Krone 9851; RvZw 198,6; EnikWchr 12963. 13050. 28569; EnikFb 2503. 1426; HvNstAp 18018; PrBerth 1:403,5; Pass III 32,79; PrGeorg 339,19; HvBurg 5584; Köditz 20,6. – humoristisch: ich [Trevrizent] mac uns selben niht gespîsen, / esne welle uns got bewîsen. / mîn küche riuchet selten Parz 485,7; Kudr 99,4; des herren küche [...] / ein vil lützel riuhet, / der koch ab wec fliuhet Helbl 15,384; die Unger selten erblent / von ir kuchen der rouch: / ein wagen voller knobelouch, / dâ hât lenger zezzen an / von Ungern kunic Wêlân / denn ir an tûsent bachen Ottok 6932. des tiufels ~ , umschreibend für die Hölle: Sobna der schreiber wirt über gefüert als ain cappân. eiâ, wâ hin? treun, an kain ander stat danne in des teufels kuchein BdN 197,3; dar umb sint si [die pflichtvergessenen Priester] zuo nihtiu nütz dann in des teufels kuchein ebd. 197,19

MWB 3,2 660,58; Bearbeiter: Tao

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    kuchenesw. F.

    Köbler Mhd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    kuchene , sw. F. nhd. Küche Q.: BdN (1348/1350), NüP E.: s. küchen W.: s. nhd. (ält.) Küchen, F., Küchen, Küche, DW 11, …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kuchene

3 Bildungen · 3 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von kuchene

ku + -chen + -e

kuchene leitet sich vom Lemma ku ab mit Suffixen -chen und -e.

Zerlegung von kuchene 2 Komponenten

kuch+ene

kuchene setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

kuchene‑ als Erstglied (3 von 3)

kucheneisen

DWB

kuchen·eisen

kucheneisen , n. ferrum pistorium, ein kuchenisen Trochus R 5 a ; eiserne form zum backen der eisenkuchen ( waffeln ). Frisch 1, 553 b , Gök…

kuchenessen

DWB

kuchen·essen

kuchenessen , n. kommt als festlichkeit vor, deren mittelpunkt das essen von kuchen ist.