Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
krunken
krunken , stöhnen, ächzen. 1 1) eigentlich: vor groszer krankheit war sie bleich, wie ein bawr, der vier schock vertrunken. denn thet sie kreisten, krüchzen, krunken. Waldis Esop. 4, 19, 32 ; ja wann sie nur sticht eine fliegen, gar krank sie bald zu bette liegen für kröchzen, klagen, krunken, kreisten. ders. päpst. reich F 1 a (1, 9); sapperment! wie wurde mir übel ( vom rausche ), und fieng an zu krunken. Schelmufsky 1, 103. 2 2) auch bildlich, für heftiges sehnen, verlangen: doch sihet man in den historien, das die römischen bischove auch zuvor alle zeit geseuchelt, gekrunkt, gehustet und g…